Liebe Linkbuilder, liebe SEO-Mitarbeiter,

das Maß ist voll! Was ich die letzten Wochen mit Euch erlebt habe, geht auf keine sprichwörtliche Kuhhaut. Ich weiß, dass Ihr nur Euren Job macht, aber manchmal glaube ich, Ihr seid genau das, was Ihr mir als Bloggern unterstellt: ahnungslos, naiv und dumm. 

Nehmen wir diesen Blog: hier geht es um das Leben mit Laktoseintoleranz. Warum meint Ihr, ich will hier einen Bericht über Eure Krawatten, Spielzeuge oder Kochtöpfe veröffentlichen? Der mit den Kochtöpfen maulte nach meiner Absage sogar noch, dass es ja sehr wohl passen würde, da Menschen mit Laktoseintoleranz doch wohl kochen würden. Naja, wenn die Töpfe die Speisen von alleine laktosefrei machen würden, hätte ich sicherlich mit mir reden lassen. 😉

Auch hätte ich gerne eine persönliche Anrede in der E-Mail an mich, ich möchteeinfach kein Opfer eines sturen Copy-und-Paste werden. Wie andere Blogger auch stecke ich viel Zeit und Mühe in diesen Blog – und das möchte ich wenigstens mit meinem Namen in der Anrede honoriert sehen. Und die Ausrede, dass ja mehrere an dem Blog schreiben würden, fand ich jetzt auch nicht sehr überzeugend.

Auf einer anderen Webseite eines Vereins, der sich gemeinnützig für die kulturelle Bildung einsetzt, bekam ich letzte Woche sogar die Anfrage, ob man in dem Blog einen Artikel platzieren könne. Mal abgesehen davon, dass die dafür gebotene Summe unverschämt wenig war, hat derjenige sich noch nicht mal die Seite richtig angeschaut: sie enthält nämlich überhaupt keinen Blog! Mal ganz davon abgesehen, dass solche Linkbuilding-Maßnahmen in meinen Augen auf einer Seite eines gemeinnützigen Vereins nichts zu suchen haben.

Produkttests, Shoptests oder auch qualitativ passende Artikel sind in meinem Blog kein Problem und Willkommen – aber bitte, liebe Agentur-Mitarbeiter, haltet mich als Blogger nicht für so dämlich, wie Ihr viel zu häufig tut. Außer Ihr wollt weiterhin bissige Antworten von mir erhalten.

es nervt
Es nervt!

4 Kommentare bei “Liebe Linkbuilder, liebe SEO-Mitarbeiter,

  1. cruiser schreibt:

    Einfach ignorieren, denn 99% der SEO_Anfrager rechnen mit ahnungslosen Website- oder Blogbetreibern, von denen man die besten Links ohne großartigen Aufwand bekommt…

    • Julia schreibt:

      Nur werden die teilweise sehr frech, auch wenn man sie ignoriert – als wäre man ihnen was schuldig! Seit ich diesen Blogbeitrag geschrieben habe, ist aber endlich wesentlich mehr Ruhe. 😉

  2. Die Grundzüge der Höflichkeit sollte man schon einhalten. Im Impressum findet man doch sicherlich den vollständigen Namen.
    Was absagen anbelangt muss das doch auch normal sein für die Agenturen. Wenn eine Absage kommt, dann einfach Fragen, ob man einen vielleicht für andere Projekte anfragen darf.
    Frech werden und nerven geht in meinen Augen garnicht.

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