aerztlichepraxis.de: Lactose-Intoleranz = Tabletten-Intoleranz?
Bei diesem Bericht “Lactose-Intoleranz = Tabletten-Intoleranz?” auf http://www.aerztlichepraxis.de
hat es mir die Sprache verschlagen.
Zitat:
“Die meisten Menschen mit Lactose-Intoleranz verfügen noch über eine Restaktivität des abbauenden Enzyms Lactase - ausreichend, um mit 6 bis 12 g Milchzucker pro Mahlzeit fertig zu werden.”
6 - 12 g Milchzucker am Tag werden die wenigsten von uns vertragen!
Und dann dieser Tipp:
“Diejenigen, die auch mit ganz geringen Lactosemengen Probleme haben (…), können vor oder direkt bei der Einnahme des Medikaments zusätzlich ein rezeptfreies Lactase-Präparat einnehmen.”
Klar, wenn ich Perenterol einnehmen will (was ich nicht mehr tue), dann nehm ich einfach noch eine Lactase-Tablette, ist klar. Und so etwas bei einem ärztlichen Informationsdienst… Es gibt doch laktosefreie Medikamente als Alternative. Ist das etwas zuviel Aufwand?






9 Kommentare
Und wie kriegen die Hersteller laktosefreie Milchprodukte hin?
Irgendwie müsen die den Milchzucker ja auch spalten…
Dass es bei Medikamenten auch anders geht ist schon klar, anderereits muss man eben auch schauen, ob es wegen ein paar Weniger (?), die gar keine Laktose vertragen, den Produktionsaufwand wert ist… ^^
Da ich kein Lebensmittelchemiker bin, hier die Erklärung vom Reha-Zentrum Borkum:
“Bei der Herstellung laktosefreier Milchprodukte wird in einem technologischen Prozess der Milchzucker gespalten, so dass eine Restlaktosemenge von weniger
als 0,1g pro 100g enthalten ist, was zugleich die restproduzierbare Nachweisgrenze für Laktose darstellt.”
(Link zum PDF-Dokument Der Reha-Klinik)
Es sind bestimmt nicht wenige, die gar keine Lactose vertragen - denn ich finde, es ist meine Entscheidung, ob ich, wenn ich krank bin, meinen Körper noch zusätzlich belaste. Außerdem GIBT es ja laktosefreie Medikamente, nur muß man sich (Arzt wie Patient) damit auseinandersetzen. Und ich habe das Gefühl, dass sich viele diese Mühe nicht machen.
Und mal ganz abgesehen davon: 80% der Weltbevölkerung vertragen keine Laktose, die, die sie vertragen, sind also in der Minderheit!
Ich wusste gar nicht, dass in Perenterol Laktose ist ==
Ich gebe es seit 2 Wochen meinem Sohn (2,5), der wegen seiner Laktose- und Möhren-Unverträglichkeit andauernd Durchfall hat …
Gaah!
Au weia!!! Lass mich raten, es geht ihm nicht wirklich besser.
Ich hab Tabletten “Loperamid akut Heumann”, aber da steht extra drauf: “Für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren”. Ab zum Doc oder in die Apotheke mit Euch beiden!!! *mitgefühlrüberschiebpatpat*
Har, harr,
nicht alle Medikamente sind ohne Lactose erhältlich.
Beispiel: Lyrica. Und eine Alternative gibt es nicht? Oder?
Jedenfalls wegen des Kostendämpfungsgesetzes bekam ich später Generika, anstatt Präparate, die ursprünglich ohne Lactose waren.
Viele alte Medikamenhte, die es schon 30 jAHre gibt, die haben natürlich Lactose noch, aber warum ein neues, so teures Medikament wie Lyrica. Das war nicht zu vermuten, Kurz, ich bin ein Opfer der vielen Tabletten, die Milchzucker enthalten und so hatte ich morgens schon nach Einnahme der Tabletten,
einen Blähbauch und Schmerzen.
Kein Krankenhaus hat den Fehler entdeckt, dass es die Medikamente sind, es ist die Hölle, die ich erlebe, da ich immer noch krank bin, und für Lyrica, weiß ich nicht was ich nun nehmen kann. Pfizer hat mich nicht einmal mit einem Arzt verbunden. Traurig!
Und es sollte Pflicht werden, dass das dick darauf steht, wenn Lactose enthalten ist.
Und dann hat der Arzt von Pfizer das auch noch angezwiefelt, ob das denn amtlich sei, dass ich keine Lactose vertrage!
Je älter ich werde, und je mehr Medikamente, die man verordnet bekommt mit Lactose, weil die Ärzte, bzw. Apotheken und Krankenhäuder nicht darauf rücksichtg nehmen. Das ksotet der Krankenkasse in meinem Falle nun zig Tausende von Kosten.
Ich kann ein Lied davon singen!
Und die Arzneimittelkommisssion, die gehört auch verklagt, es versc hwinden Medikamente vom Markt ohne Nebenwirkungen , ohne Lactose und Neue mit Lactose dürfen auf den Markt gebracht werden, total unverständlich für mich!
Verzweifelter Patient!
mfg
Da krieg ich wirklich die Krise, wenn ich das lese! Allein dass der Arzt die Laktose-Intoleranz anzweifelt! Geht ja gar nicht!! Ich hab den Brief mit der offiziellen Diagnose in meinen Unterlagen, wenn mir einer schräg kommt, halte ich ihm den einfach unter die Nase. Wünsch Dir eine gute Besserung und dass Du bald vernünftige Ärzte & Medikamente hast…
Man geht zum Arzt, weil man Magen-Darm-Beschwerden ggf. auf Grund seiner Laktoseintoleranz hat und bekommst ein Medikament dagegen, was ebenfalls wieder Laktose enthält.
Die Pharma und Ärzte, wollen einem dann noch einreden, daß Laktose im mg-Bereich, promblemlos auch von laktose-intoleranten vertragen würde.. Zur Not könnte man ja Lactrase-Tabletten einnehmen..
Daß es aber eine Vielzahl Menschen gibt, die nicht mal mehr 1mg Laktose vertragen und auch mit Lactrasetabletten die Beschwerden durch Laktose nicht abstellen können, das wird gerne abgewiegelt. Und das, in meinem Fall, von einem Gastroenterologen, der es eigentlich wissen sollte.
Neulich, bekam ich ein Medikament mit 2 mg Wirkstoff, der Rest der Tablette, waren Zusatzstoffe und 80 mg davon Lactose. Also 40Mal mehr Laktose als eigentlicher Wirkstoff!
Für einen Laktoseintoleranten ist Laktose Gift und trotzdem findet diese Vergiftung statt, weil es oftmals keine Alternativen Hersteller gibt.
Laktose gehört weder in Lebensmittel, die nicht im Herstellungsprozess auf Milch beruhen, und schon gar nicht in Medizin! Denn Medizin sollte eigentlich heilen und nicht noch kranker machen. Es wird mal Zeit, daß wir gegen solche Machenschaften auf die Straße gehen und Medien zwingen daß Thema aufzugreifen.. Es wird nämlich feinsäuberlich darüber Stillschweigen geführt.
Hallo ihr Mitfühlenden!
Seit sicher einem Jahrzehnt versuchte ich meine Beschwerden im Bauch zu diagnostizieren zu lassen und obwohl ich tagtäglich selber mit Ärzten zusammen war, hat aber auch keiner daran gedacht, dass ich an -L leiden könnte und dazu noch nen Helicobacter p hab. Ist echt unfassbar. Ich bin grad auch auf der Suche nach laktosefreien Medikamenten und bin nicht wirklich fündig geworden. Dabei könnte auch das den pharmazeutischen Markt steigern. Es ist erstaunlich und erschreckend zugleich, wo alles Milchzucker/ Milchpulver/ Magermilchpulver sprich Laktose drin steckt!!! Leute, die davon nicht betroffen sind, können es einfach nicht nachvollziehen wie schwer es überhaupt ist damit zu Leben vor allem in einer Welt, in der Lebensmittelkonsum egal in welcher Qualität ohne Nachzudenken einfach dazugehört. Man wird schräg angeschaut, wenn man jetzt auf Bio umsteigt, dabei war das damals als es die Haltbarmacher nicht gab, genau anders war. Verrückte Welt!
Da kann ich nur zustimmen!! Es ist wirklich verrückt!
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